Gasvergleich

Wir hören es wöchendlich in den Medien: die Gaspreise steigen. Damit Sie so wenig wie möglich draufzahlen müssen, sollten Sie einen Gasvergleich zwecks Kosteneinsparung durchführen. So bleibt mehr Geld übrig für andere Dinge. Egal, bei welchem Anbieter man sein Gas bezieht, es ist immer das gleiche. Daher sollte man als Verbraucher teure Tarife nicht auch noch unterstützen.

Wer Gasvergleiche durchführt, wird schnell feststellen, dass es nicht gerade eine große Auswahl an Versorgern gibt, obwohl seit dem 1. Oktober 2006 der Gasanbieter frei gewählt werden kann. Viele Käufer stehen also wenigen Anbietern gegenüber. Regional ist die Auswahl recht unterschiedlich, so hat man in Großstädten z.B. mehr Wahlfreiheit. Zum Gaspreisvergleich kann das Internet benutzt werden.

Gasrechnernutzung

Wer einen Gastarifrechner aufsucht, kann für sich den günstigsten Anbieter raussuchen lassen. Hierzu muss man dem Gasrechner zuvor seine Postleitzahl und den Verbrauch verraten. So kann der Rechner dann die Gasanbieter im PLZ-Bereich und den Rechnungspreis ermitteln. Gibt man beispielsweise für den PLZ-Bereich 33615 bei einer Leistung des Heizkessels von 15 Kilowatt einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden an, dann werden einem als günstigsten Anbieter mit jährlich zu zahlenden 1340,99 € die Stadtwerke Bielefeld angezeigt. Wie man unschwer erraten kann, handelt es sich bei den Stadtwerken um den Grundversorger.
E wie einfach liegt mit MeinCentTarifGas knapp dahinter. Dieser Anbieter verlangt 1343,64 € für die jährliche Gaslieferung. Bei diesem Gaspreisvergleich zeigt sich das bereits angesprochene. Es gibt nur zwei Versorger mit insgesamt vier Tarifen für dieses Gebiet. Die Auswahl ist überschaubar.

Vertragslaufzeiten und mehr

Wählen Sie eine möglichst kurze Vertragslaufzeit. Dann können Sie schneller wechseln, falls in der Zwischenzeit ein anderer Anbieter einen günstigeren Tarif anbietet. Von der Abwicklung her müssen Sie sich das nach dem Gasanbieterwechsel folgendermaßen vorstellen: der neue Versorger mietet Gasleitungen und Gaszähler vom lokalen Versorger. Fällige Reparaturen übernimmt letzterer ebenso.

Dem neuen Versorger muss man den geschwünschten Liefertermin, die Zählernummer, den Zählerstand, den örtlichen Versorger und die alte Kundennummer mitteilen. Dann kann sich der neue Anbieter um die Kündigung beim altern kümmern. Weist ein Gasanbieter im Vergleich zu der Konkurrenz besonders günstige Preise auf, könnte es sein, dass es sich dabei um ein Lockangebot handelt. Schon bald müsste der Tarif wieder angehoben werden, um ihn wirtschaftlich werden zu lassen.